Kategorie: Gedankenwelt


Nach dem letzten Samstag wurde mir bewusst, dass ich nicht immer so “wild” bleiben kann wie ich will. Denn jeden Monat voll zu sein macht irgendwann keinen Spaß mehr, besonders wenn man den einen Menschen gefunden hat mit dem man sein Leben teilen will. Es wurde mir gerade am Samstag bewusst, da ich im berauschten Zustand nicht gerade anziehend auf Frauen wirke, die mich normal sympatisch finden. Weiterhin kann man ja auch ohne Rausch Spaß haben und der Tag danach ist auch ziemlich mies -.- Kopfweh und Übelkeit ;-)

Um auf die Prioritäten zurückzukommen, man kann im nüchternen Zustand besser auf Frauen wirken als im berauschten, daher immer schön trocken bleiben bei der Flirtsuche ;-)

Viele Menschen haben die Vorstellung, dass das Leben gewisse Punkte beinhalten muss, die auf keinen Fall fehlen dürfen und kritisieren dann andere Menschen dafür, dass sie eine andere Vorstellung haben. Doch muss das sein? Soll man nicht lieber den andern in seiner Lebensweise respektieren? Ich finde schon. So lange es sich für ihn richtig anfühlt kann es nicht verkehrt sein. Man zwingt ja auch keinen der gern im Freien arbeitet zur Büroarbeit nur weil das vielleicht angenehmer ist für die meisten. Das Leben ist zu kurz um es nach den Vorstellungen anderer zu leben. Das Leben gewinnt an Wert durch gelebte Momente und nicht durch Standartziele die uns jmd. vorschreibt.

Das Medium der Zukunft

Seit 16 Jahren gibt es nun das WWW. In den Jahren bis jetzt ist es zum Hauptmedium für viele Menschen geworden und hat das Fernsehen immer mehr verdrängt. Davor waren Fernseher und Radio das Hauptmedium und davor gab es nur Zeitungen und Bücher :)
Was meint ihr zu dem Thema?? Welches Medium könnt ihr euch als nächstes vorstellen? Ich meine nicht was könnte neues im Internet auftauchen, dass es attraktiver macht(wie Social Networks), sondern eine ganz neue nie dagewesene Technologie. Ich meine auch keine weiterentwickelte Netzwerke wie z.B. das Web 3.0 oder so. Sondern was ganz neues. Hat es vielleicht gar nichts mehr mit Elektronik und Computertechnik zu tun? Ist es vielleicht was das uns geregelten Zugang zu unserem Unterbewusstsein geben kann? Schließlich nutzt der Mensch nur etwa 15% seiner geistigen Kräfte und könnte mit der Erweiterung seines Bewusstseins noch viel mehr wecken, was bis jetzt noch im Verborgenen/Unterbewusstsein schlummert. Bin mal auf eure Kommentare und Reaktionen zu dem Thema gespannt.

Nun habe ich vor 10 Minuten die Löschung meines Facebook-Accounts beantragt. Es hat mich einfach zu viel Zeit gekostet jeden Tag mehrmals online zu gehen nur um obeflächliche Freundschaften zu pflegen. Sicher hatte ich auch Freunde in Facebook die mir näher stehen, doch diese Freundschaften sind auch im Reallife vorhanden. Es wird Zeit, dass ich mich mehr raustraue und nicht immer vorm Schirm sitze. Facebook hat mich oft Stunden vor dem PC gekostet, daher war dieser Bruch nötig.

Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Diesen Satz mache ich mir zum Motto. Denn es lässt sich auf nahezu alle Bereiche meines Lebens anwenden. Ich habe oft länger gebraucht als andere um etwas zu erreichen, was nicht heißt dass es dann schlechter ist wenn ich es erreiche. Sei es nun der Führerschein, die Schule oder Beziehungen. Besonders bei letzterem sollte man dran bleiben, auch wenn es mal Rückschläge gibt die einem im ersten Moment den Boden unter den Füßen wegzuziehen scheinen. Man muss sich einfach sagen, dass es nicht der richtige Zeitpunkt war, schon jetzt das finale Ziel zu erreichen. Es ist eben eine Art Projekt, in dem es Meilensteine zu erreichen gilt bevor der Projektabschluss kommt. Manche Meilensteine müssen auch etwas verschoben werden weil die Voraussetzungen noch nicht gegeben sind. Hauptsache man verliert das entgültige Ziel nicht aus den Augen. Besonders in der Liebe ist Geduld gefragt. Wer glaubt sowas kompliziertes wie eine Beziehung sei nach einem Abend schon möglich muss sich fragen ob er nicht naiv ist. Das Fundament muss stimmen, erst dann kann man in die Höhe bauen ;-)

Seit heute ist es wieder so weit. Die weiße Pracht hat uns wieder. Der Winter ist zurückgekommen. Noch etwas verhalten mit dem Schnee doch wird er sicher nicht lange brauchen um sich in Furtwangen einzuleben, ist es doch seine Heimat für fast ein halbes Jahr.

Erster Lohn

Vor kurzem schrieb ich dass ich bei einem Betrieb einen Ferienjob mache, nun habe ich gestern von meinem Meister meinen ersten Lohnbescheid erhalten. Der Lohnzettle blieb natürlich nicht lange ungeöffnet schließlich wollte ich wissen wie sich 2 Wochen (81 Stunden) Arbeit auszahlen. Und ich muss sagen es ist nicht schlecht ;-) Endlich mal einen VERDIENTEN Lohn zu erhalten. Denn wenn man ehrlich ist BAföG erhalten ist leichter ;-)

Die letzten 18 Tage inklusive gestern habe ich mit meiner Familie in den USA verbracht, genauer gesagt in Florida. In dieser Zeit musste ich feststellen, dass die Amerikaner sehr viel offener und freundlicher auftreten als ich es von unsern deutschen Mitbürgern gewohnt bin. Nahezu jeder den man traf grüßte einen wie einen altbekannten. Man hatte nie das Gefühl fremd zu sein. Wenn man etwas an der Aussprache nicht verstand oder etwas anderes ein Problem bereitete konnte man sicher sein, dass einem geholfen wurde. Dabei zeigen sie auch eine große Geduld und Freundlichkeit. In Deutschland wird man dagegen vergleichsweise kühl empfangen, hat man etwas nicht sofort verstanden wird man nicht immer mit Geduld behandelt und fühlt sich auch nicht überall willkommen. Wobei es sicher auch Ausnahmen gibt.

Dies Bild zeigt unseren Wohnort in Florida; einen 9 Meter langen Wohnwagen mit dem wir 1500 Milen durch Florida fuhren und campten. In den meisten Nächten mussten wir die Heizung anstellen da die Temperaturen teilweise auf 0°C hinuntergingen, besonders in den letzten Tagen. Eine weitere Herausforderung war das Ein und Ausparken das verständlicherweise schwerfiel, trotz der breiten Straßen in Amerika.

Vor etwa 1,5 Wochen wurde ich Onkel. Ich konnte es erst recht glauben als ich meinen kleinen Neffen im Arm halten konnte. Ein kleiner Mensch und doch ein großes Wunder wie Gott ihn geschaffen hat und gleichzeitig ist es ein Abenteuer für die Eltern die ihn nun auf etwa 20 – 25 Jahren begleiten dürfen: Die ersten Worte die gesprochen werden; die ersten Schritte die gegangen werden; die ersten Freunde die er findet; die ersten Noten; bis zur ersten Wohnung in die er dann mal ziehen wird. Wie lange es bei mir noch dauert bis ich mir so ein kleines Wesen kreiere, weiß ich selber noch nicht. ;-) Noch bin ich selber ja noch nicht ganz aus dem Haus und auf meinen eigenen Beinen. ;-) Was aber in absehbarer Zeit anders wird. Wir werden es sehen.

P.S.: Wenn ich es schaffe mal die Baby-Fotos auf meinen Rechner zu laden werden sie auch hier Einzug finden.

In tiefer Trauer.

Am 5. Dezember 2007 bekam ich von einem Freund eine LapTopMaus geschenkt. Diese begleitete mich bis vor einigen Tagen treu und leistete bis vor einigen Wochen gute Dienste. Dann jedoch musste sie von uns gehen. Ein Wackelkontakt machte ihrem Leben ein jehes Ende. Nur 19 Monate nach ihrem Einzug musste sie das Zeitliche segnen.

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